Mittwoch, 03 März 2021

DM 1:12: Daniel Sieber über den Eifel-Ring

Reichlich Spaß hatte Daniel Sieber bei seinem Trainingswochenende auf dem Eifel-Ring des MAC Adenau, am 07./08. März Schauplatz der Deutschen Meisterschaft 1:12. In einem kleinen Interview berichtet der Deutsche Meister von 2013 und Vizemeister von 2014 in der Klasse 1:12 Expert (Modified/EA) über seine Erfahrungen, sein Material und auch über die Schwierigkeiten des 111-Meter-Kurses unweit des Nürburgring. Die DM erwartet der Yokomo-Pilot vom TSV Gelenau mit Spannung. Nach den eindrucksvollen Trainingsrunden, bei denen er als erster Fahrer überhaupt die Neun-Sekunden-Marke durchbrach, gilt er erst recht als einer der Top-Favoriten auf den Titel.

Wie hat Dir das Test-Wochenende auf der Indoor-Strecke am Nürburgring gefallen?

Daniel Sieber: "Wir hatten auf alle Fälle viel Spaß und haben einige bekannte Gesichter gesehen. Super war auch, dass es keine Probleme gab, das Training einzuteilen, so dass die Tourenwagen und 1:12 getrennt ihre Runden drehen konnten."

Wie würdest Du den Eifel-Ring beschreiben/charakterisieren?

DS: "Die Strecke hat natürlich, wie sich das gehört, ihre schwierigen Stellen. Für mich ist das die 'Schnecke'“ am Ende der Geraden. Die muss man perfekt treffen, sonst verliert man sehr viel Zeit. Es hat auch ein paar Wellen, welche man aber auf der Ideal-Linie nicht merkt. Auffällig war auch, das die Bedingungen sich spürbar verändert haben, während des Tages. Doch es ist für alle gleich, so hat keiner Nachteile."

Welche Komponenten hast Du beim Test eingesetzt, und worauf lag Dein Hauptaugenmerk?

DS: "Ich habe einen Yokomo R12 C3.1 eingesetzt mit einem Prototyp Rear-Pod, welches wir schon auf der WM eingesetzt haben. Der 3.5T-Motor und der Regler sind ebenfalls von Yokomo. Ich fahre immer die BlackArt-Karosset 008. An Reifen hab ich Einiges getestet, am Ende waren es auch die von Yokomo, die ich bei meinem schnellsten Lauf eingesetzt habe.
Das Hauptaugenmerk lag unter anderem in der Wahl der Reifen, welche viel Einfluss bei 1:12 haben. Natürlich war auch wichtig, möglichst fehlerfrei und konstant viele Runden zu drehen."

Du warst sehr konstant und hast viele 9,0-er Runden gedreht, aber Deine 8-er Runde fiel leider der Sperrzeit zum Opfer. Ärgert Dich das?

DS: "Nein, das ärgert mich nicht. Für mich persönlich war die Konstanz über den Tag wichtiger. Aber es ist auch gut zu wissen, das es eine Runde unter neun Sekunden gegeben hat."

Es liegen schon über 50 Nennungen für die DM vor, so viele wie schon seit vielen Jahren nicht mehr. Was erwartest Du für die DM?

DS: "Ich hoffe auf jeden Fall, dass auch alle Fahrer kommen, die sich genannt haben. Es zeigt, dass die 12-er Klassen doch wieder populär werden, zumindest in Deutschland.
Natürlich hoffe ich auch auf spannende und faire Zweikämpfe, denn wenn der Führende keine Fehler macht, kommt man wahrscheinlich nicht vorbei."

Welche Tipps kannst Du anderen 1:12-Fahrern für den Eifel-Ring geben?

DS: "Ein Tipp, vor allem für Modified, ist, weniger ist manchmal mehr. Das heißt, soviel Leistung braucht man nicht, um schnell zu sein. Es wäre auch ratsam, einmal zum Training hinzufahren, da es die ein oder andere Kurve gibt, wo man sich schwer tut, die richtig zu treffen.

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